| Männertraining |
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| Freitag, den 19. Dezember 2008 um 17:03 Uhr |
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Was ist ein CMT-Männertraining? Das CMT-Männertrainig ist ein über 15 Jahre bewährtes Trainigsprogramm über 10 Samstagvormittag in ca. 3 Wochen Abstand, das den Mann an die wichtigen männliche Themen heranführt: Überwindung von Passivität in Beziehungen, echte innnere Identität anstatt ein sich Verlassen auf Gruppen oder äußere Statussysmbole und das Zurechtkommen als Mann im Spannungsfeld Beruf und Familie. Der Umgang mit Ausgebramnntsein, Sex, Geld, Zeit und Macht wird neu definiert und teiweise auch eingeübt.
Zu einem CMT gehört immer: Das Durcharbeiten des CMT-Ordners mit einigen Haus-Aufgaben, das Austauschen in einer Kleingruppe, das Treffen ca. 1 mal dazwischen unter der Woche mt anderen CMT-Teilnehmern oder dem CMT-Gründer auf ein "Bierchen" (das einstige Mönchgebräu) oder für einen Spaziergang (bei den Mönchen einst "Geistliches Gehen" genannt). Oft bilden sich über das 1 Jahr Zweierschaften, die dann gemeinsam nochmal über die Themen und mögliche Ansatzpunkte im eigenen Altag reden können. Wozu aber der Aufwand? Wer hat uns das Mannsein gelehrt? Niemand! In allen Kulturen dieser Welt gibt es für Jungs, teilweise auch für Mädchen Initiationsriten: Ältere verantwortungsbewußte Männer des Stammes nehmen sich die angehenden Männer für ein paar Tage beiseite und führen sie in die Geheimnisse und Kraft männlicher Sexulität, in den Umgang den Trieben nach Macht, Gewalt und Anerkennung ein. Es ist gerade den Naturvölkern bewusst, dass aus Jungs nicht automatisch Männer werden. Bei uns ist davon noch als Überbleibsel die Kommunion oder Konfirmation, im Osten Deutschlands noch die Jugendweihe geblieben. Man steckt dem Jungen dann viel Geld zu und meint, das würde ihn zum Mann machen, so als ob, wen man Geld hat, man besser aufgenommen sei in die Männergemeinschaft. Die Übereignung von Mannsein findet dort bei Kirche oder Staat kaum statt. Darum sind die meisten Männer bei uns in der westlichen Welt recht orientierungslos in die Erwachsenenwelt hingerutscht und sind nun unnötig kräftig am Rudern. - Sie wissen nicht wie man mit sexuellen Trieben umgeht und wie man sie in ein andere Richtung transformiert als in ständige Selbstbefriedigung. - Sie haben wenig männliche Identität und müssen sich so ständig beweisen, sei es durch Rauchen, schnelle Autos oder später die Karriere. - Sie fühlen sie beziehungstechnisch den Frauen unterlegen und hängen sich viel zu stark an sie. Nach einem ersten Begeistertsein davon, wird dies den Frauen lästig, wenn Männer sich initiativelos wie Kinder sich benehmen und immernoch auf die mütterliche Versorgung pochen. - Sie haben keinen oder wenn, dann einen sehr gespannten Umgang mit ihrem eigenen Vater. Sie kuschen vor ihm oder verachten ihn. Somit bekommen sie an jeder Arbeitsstelle und in Gemeinde oder Verein recht schnell Probleme mit Autoritäöten und ziehen sich zurück - die Bearbeitung und Überwindung dieser Autoritätswuwnde ist uns sehr wichtig. Ein Männertraining benötigt also letztendlich also jeder Mann, der von seinem Vater nicht bewußt in das Mannsein eingeführt wurde .. und das trifft uns fast alle durch die Bank. Das hat zunächst sogar nicht einmal was mit Gott zu tun. Dennoch wollen wir ihn als den Erfinder des Prototypen Adams - also des Mannseins schlechthin - ehren. Das heißt, er hat seinen Platz, da viele gerade über eine solchen geistliche Ersatzvaterschaft von dem Glauben her mitprofitieren können. Es ist aber keinesfalls nötig, selbst Christ sein, um mizumachen, man sollte natürlich nicht gleich aufschreien, wenn sein Name ab und zu fällt! Dieses weitverbreitete Männlichkeitsproblem kommt übrigens auch durch Vaterverletzung zustande. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Januar 2009 um 20:00 Uhr |
Was ist ein CMT`?


