| Männliche Initiation |
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| Geschrieben von: Hans-Peter Rösch, bearbeitet TR |
| Mittwoch, den 05. März 2008 um 07:56 Uhr |
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Männliche Initiation eine Buchzusammenfassung von Hans-Peter Rösch des Buches von Sam Keen: "Feuer im Bauch"Der männliche Körper ist die Hardware, die Männlichkeit ist die Software, die durch bestimmte Vorgänge installiert wurde. Die Hardware ist offensichtlich klasse - nur – wer oder was sagt, wie ein Mann ist? – wer kennt die Software? - niemand. Frauen definieren sich ständig über vielgekaufte Frauenzeitschriften nach. Wer sagt, wie ein Mann zu sein hat – die Frauen? Nein, danke. Wenn auch Initiationsriten früher oft grausam waren, so hatten sie einen Vorteil. Die Männer brauchten nicht überlegen: Bin ich ein wirklicher Mann? Wie werde ich einer? Wie kann ich anderen meine Männlichkeit beweisen? Wie kann ich mich ermannen? Hierzu hilft uns das Verständnis der Initiation.Die Urvölker versehen Männer und Frauen mit einer gesicherten Identität und der Beruhigung zu wissen, welche Rolle man zu spielen hat und welche Aufgaben wer erledigt. Sie konnten ohne viel Streit effektiv zusammenarbeiten, weil sie an der tradierten Geschlechtertrennung festhielten. Emanzipation der Frau war und ist wichtig, aber heute tobt der „Geschlechterkampf“ und das macht Paare nicht unbedingt von vorneherein glücklicher. 1. Was ist InitiationHeute wissen die wenigsten Männer, wozu sie berufen sind. In der Biologie, wo nicht immer alles so eindeutig ist, wird das Wesen als männlich bezeichnet, das etwas abgibt. Tief in seinem Herzen weiß ein Mann, dass er geben muss. Die meisten beschränken dies auf Samen und Geld. Gott aber hat den Mann zutiefst in seinem Wesen auf Beziehung angelegt, und das ist es, was wir wieder geben lernen müssen – Beziehung. Ich sagte geben – nehmen ist weiblich, so sagen die Biologen. Berufung von Gott ist nie sach- oder organisationsbezogen, sondern personenbezogen. Unsere leidvolle Bestimmung ist es, anderen ein Segen zu sein. Unseren Frauen, unseren Kindern, unseren Freunden, unseren Kollegen, den Armen. Männer sind von Gott tief in ihrem Wesen auf Beziehung angelegt und qualifiziert. Unser Hunger nach Zuwendung ist gut und beschreibt ein gegenseitiges Geben und Nehmen in der Beziehung. Aber das Potential andere zu speisen ist unsere wesenseigene Sache, und das darf nicht den Frauen zugeschanzt werden, weil wir sonst unsere Männlichkeit verlieren. Männer geben anders als Frauen. Dass dieses Element uns in den westlichen Ländern fehlt, ist durchaus auch für Männer sehr schmerzlich. Heute lehrt uns niemand mehr, was einen Mann ausmacht. Vordergründig als Pluralismus beschrieben, verbirgt sich eine tiefe Unsicherheit, wozu das männliche Element gut sein soll. Erziehungsarbeit wird vorwiegend von Frauen übernommen, und so fehlt der männliche Identifikationsfaktor für Jungs oft gänzlich. Papa ist in der Firma, und Sohnemann lernt, dass Männer nur zum Arbeiten und vielleicht zum Kicken gut sind. Männlichkeit wächst nicht kontinuierlich - sie ist sprunghaft. Soziologisch erforscht wird derzeit der „Innere Sprung des Herzens“ hin zur Männlichkeit. Weg von Mama hin zu Papa, und welche Folgen dies in einer vaterlosen Erziehung beinhaltet. Schon die Hälfte unserer westlichen Jungs wachsen zeitweise vaterlos auf, berufs- oder eben beziehungsbedingt. Wochenend-Väter, wechselnde Väter, bewusst kein Vater. Wozu zwei – wenn´s eine auch alleine kann?
Und was, wenn da nun personell niemand da ist? Vielleicht ist ja prinzipiell jemand da, aber er hat keine offenen Arme, ein verschlossenes Herz, ist beziehungsunfähig, weil er pausenlos gestresst ist. Erster Schritt:Man wendet sich neu Mama zu. Sie ist ja zuständig für Erziehungsfragen, zumindest solange wie sie sich nicht auch wie Papa ausschließlich über Arbeit definiert. Aber immer mehr Mütter sollen doch arbeiten dürfen (welch seltsame Wandlung gegenüber früher, wo Arbeiten noch unbeliebt war). Zweiter Schritt:Ist keine Person mehr da, muss man zumindest sich dem Bild dieser Person zuwenden. Man muss zu erspüren versuchen, was ihm/ihr wichtig ist, um selber lernen zu können, wie man sich in dieser komischen Welt verhält. Viele versuchen lebenslang diesem Bild zu entsprechen, das Papa und Mama von ihm haben, bis sie manchmal merken, dass sie ganz anders sind.
In der Regel folgt auf jede „Untervaterung“ eine „Übermutterung“. Kinder holen sich gewöhnlich Zuwendung, wenn sie sie brauchen, und das, wenn Papa weg ist, eben bei Mama oder bei mehr oder weniger guten Freunden. Väter lehren fast automatisch den dosierten Umgang mit Gewalt. Papa erscheint seinem Knirps als unbesiegbar, alles könnend und übermächtig, und dennoch missbraucht er seine Überstärke nicht – hoffentlich. „Bevaterte“ Jungs, so weiß man nun, sind nicht anfällig für radikale oder rechtsgerichtete Gruppen, sind kaum Schlägereien ausgesetzt, haben so etwas wie einen unsichtbaren Schutz vor Gewalt. Muttersöhnchen sind interessanterweise häufig Opfer von Gewalt in Schulen, so als ob sie es regelrecht anziehen würden, verdroschen zu werden. Viele der kreativsten Männer galten in jungen Jahren bei ihren Kameraden als „Waschlappen“. Sie waren zu sensibel, zu mitfühlend, um Messer zu wetzen, Streitgespräche durchzuhalten und für ihre Sache zu kämpfen. Sie wuchsen mit einem unbestimmten Unterlegenheitsgefühl auf, als ob sie die Männlichkeitsprobe nicht bestanden hätten, und beweisen sich „verspätet“. So versuchen sie lebenslänglich mit Feder oder wissenschaftlichem Gerät den Rauhbeinigen, die sie ihre Überlegenheit spüren ließen, zu beweisen, dass Gedanken mächtiger sind als Schwerter. So wird ab 25 aus dem Besiegten ein Sieger, weil er die bessere Bildung hat und dem anderen beweisen muss, wie weit er kam. Klassentreffen haben diesen Charakter – jeder vergleicht sich stillschweigend. Aus dem Sieger kann ein Verlierer werden. Seine Ehe ist vielleicht an seiner Siegermentalität zerbrochen, beruflich ist er gegen eine Wand gefahren, Freunde haben sich aus dem Staub gemacht. Insofern sind wir alle Kriegsversehrte. Die Sieger und die vorerst Besiegten, denn irgendwann stehen sie wieder auf oder die anderen gehen einfach in ihrem Lorbeeren unter, vergessen sich anzustrengen. Schön wäre es,wenn der Krieg im kleinen wie im großen einfach abgeschafft wäre, aber dafür kann jeder nur einen kleine Beitrag leisten und parallel ... weiterkämpfen, eben! - Um großzügig sein zu können muss ein Mann so selbstsüchtig genug sein, Güter anzuhäufen - Um seine Familie zu ernähren muss er sie verlassen und auf die Jagdt gehen und töten. - Um zärtlich sein zu können und Geborgenheit zu vermitteln muss er hart genug sein um Feinde abzuwehren - Um eine Frau überhaupt lieben zu dürfen, muss er aggressiv genug sein sie zu erobern und als Ehefrau zu gewinnen. Vernascht und aufgeheiratet werden nur Prinzen .. und die haben schon manchen Kampf bestanden, sonst wären sie keine geworden. Der Rest muß „erobern“, weil sie nicht erobert werden. Trotzdem müssen Männer kämpfen. Wenn Männer den Status des moralischen Beobachters nicht verlassen und den Krieger in sich entdecken, werden sie unfähig sein irgendetwas etwas zu ändern. Sie kucken immer nur zu, wissen alles besser und sind vernarrt in ihre vermeintliche weiße Weste, die tatsächlich schon längst anekelnd vom Schmutz der Gleichgültigkeit strotzt. Solange die Welt nicht vollkommen ist, kann sich der Krieger nicht zur Ruhe setzen. Die Binsenweisheit„ die Armee wird einen Mann aus dir machen“ reduziert einzelne Männer auf ihre harte Seite und setzt voraus dass zuvor die weiche Seite gelernt worden ist und die auch in allem unnachgiebigen nicht verdrängt wird. Härte macht nur „better“ wenn sie nicht „bitter“ macht. Wer ausgemergelte heimkehrende Kriegsgefangene in Filmen gesehen hat, wird nie auf die Idee kommen, dass da Helden zurückkehren. Siege können genauso lähmen wie Niederlagen. Immer wieder muss aufgestanden werden und das Schwert gezückt werden um nicht noch tiefer zu fallen. Viele Männer leben nach einigen Niederlagen im Rückzug. Ihren Frauen öffnen sie sich nicht mehr, weil zu schwach sind ihrer Argumentation zu widerstehen, im Beruf versteifen sie sich auf ihre Position, wehren sich vehement gegen Veränderungen, weil das neu Kampf und Abgrenzung bedeuten würde, in den Gemeinden füllen sie die Bänke mit dem inneren Schwur, nie einen Finger krumm zu machen. Sie sind endlose Ja und Neinsager, regen durch ihre Gleichgültigkeit auf und verstecken sich so hinter ihren Rüstungen, dass ja kein Fleckchen Herz rüberkommt – es könnte ja jemand hineinstechen. Frauen und Chefs veranstalten für sie grandiose emotionale Ausbrüche und trickreiche Kapriolen um sie irgendwie aus der Reserve zu locken, aber sie sind unerschütterbar, wirken wie tot. Sind sie tot? Nein, es gibt da noch eine heimliche Leidenschaft, wo alle Gefühle hinfliesen: die Eisenbahn, das Philosophieren, Wandern und oft eben auch Sex, wo heftige angestaute Gefühle leidenschaftlich ihren Ausgang suchen. Jesus suchte solche in sich selbst zurückgezogene von ihrer Lebensgeschichte geprägte Männer und fand zu ihnen. Warum? Weil der innere Schmerz so weh tut und sie unhörbar um Hilfe schreien, zumindest an den Augen kann man das sehen. Auch aus Siegern werden mit zunehmendem Alter Verlier. Die Hörner sind abgestoßen, Wunden nicht sauber verheilt, auf vielen Gebieten hat man das Kampffeld unbewusst verlassen und Stärkere kommen daher, vor denen man innerlich kuscht. So sind Sieger und Verlierer sehr verwandt. Beiden gilt, Jesus für sie kämpfen zu lassen, ihn als Anwalt herzurufen und die alten Wunden zu lecken, damit sie nicht den Rest des Lebens behindern. Nachdem zunehmend offener Krieg heute nicht mehr als echte Initiationsmöglichkeit akzeptiert ist, wirft sich der Mann in den Dienst der Wirtschaft und hofft sich dort beweisen zu können. 2. Initiation über Arbeit
Wir meinen, wir machen das Leben lebenswerter durch mehr Arbeit. Also drängen Frauen zurück in die Wirtschaft um sich in diesem System „selbstzuverwirklichen“ und sind stolz darauf an Aldis Kassenautomat sitzen zu dürfen. Welch erfüllende, charakterweiterentwickelnde Tätigkeit. Nichts gegen die Berufstätigkeit der Frau, zweifelsohne waren Frauen schon immer tätig in ihrer Berufung, beruftstätig also. Oft intensiver als die Männer. Echte Karriere ist nur sehr wenigen vorbehalten und das meist dann mit dem Preis des Familienverzichts – warum sollte es Frauen anders gehen wie den Männern? Und wenn man ganz oben ist – niemand umarmt den Chef, die Cheffin, er/sie ist einsam und muss kräftig Angst haben vor echter Freundschaft. Zu beobachten aber ist, daß Geschlechterunterschiede in dem Maße verschwinden, wie beide Geschlechter sich über Arbeit definieren. Die Gefahr der Wirtschaft liegt nicht darin dass sie aus Frauen Männer macht, sondern , daß sie echte Weiblichkeit wie echte Männlichkeit zerstört. Frauen verlieren ihre Fraulichkeit und Männer ihre Männlichkeit. Nur hat man dies bei Männer seit der Industrialisierung eben als normal angesehen, wenn Männer isoliert, beziehungsmüde, inspirationslos, visionslos nach Hause kamen und sich um nichts mehr kümmerten als um´s eigene Vergnügen. Laß mir meine (?) Ruhe, sagen sie und meinen heute schon alles gegen zu haben was sie besitzen und merken nicht was langsam aber stetig an anderen Qualitäten verloren geht. Die feministische Revolution hat uns klar gemacht, wie sehr unsere Wirtschaftsordnung die Frauen benachteiligt, aber nicht, wie sehr sie die männliche Psyche verkrüppelt. In China biegt und schnürt man Frauen die Füße, damit sie schöner würden. Im Westen verbiegt und deformiert man die Seelen der besten Männer, damit sie erfolgreicher würden. Die Länder dieser Erde kann man einteilen in Länder mit gescheiterter Wirtschaft und Länder mit erfolgreicher Wirtschaft. Die einen sind überarbeit, übersättig und beziehungsmüde, die andern sind arbeitslos, ausgehungert und brauchen Beziehungen. Allein schon daraus kann man sehen, dass Arbeit kann kein gerechter Gott sein. Meine Frau stellte mir einmal die Frage: Wärest du bereit, weniger tüchtig zu sein? Die Frage offenbart unsere über die Arbeit stattgefundene Identifikation. Bis lang ins Mittelalter war es Privileg der Reichen und Kirchenfürsten es sich leisten zu können, Zeit zum intensiven Nachdenken zu nehmen alle anderen mussten um ihren Lebensunterhalt ringen. Der Wert von geistiger Arbeit ohne Umgang mit Sachen wurde erst in den Klöstern entdeckt – dort gab es arbeitende Brüder und geistig arbeitende Mönche, die sich nicht mit Broterwerb abmühten und trotzdem aßen. Daraus entwickelte sich das Großbesitztum, die Lehensarbeit. Martin Luther schuf mit seiner Gleichsetzung von Beruf und Berufung die Grundlager für heutiges Aufgehen und dem Verschlungen werden in der Arbeit. „Gute Arbeit“ verspricht weitaus mehr Belohnung. Was ist der Unterschied zwischen Mann und die Kind. Die Spielzeuge sind teurer. Wer heute nur seine Familie versorgen kann erhält bestenfalls die 4. „Müßiggang ist allesLaster Anfang“, glaubte unsere Eltern noch. Heute weiß man, daß Aufgehen im Beruft erst recht Laster wie Untreue, Fremdgehen, Vergnügungssucht nach sich ziehen. Das Bild vom fleißig arbeitenden Mann krankt. Männer können mehr als Arbeiten. Sie sind zum Geben berufen, und vor allem zum Beziehung geben berufen. Sie tun es anders als Frauen. Gott hat dem Mann mit dem Wunsch nach inniger Beziehung zu seiner Frau und seinen Kindern geschaffen, er hat uns auf Beziehung angelegt und wir haben mehr zu geben als unsere Arbeitskraft. Lasst uns Jesu Vorbild lernen tiefe Beziehungen zu pflegen und wir werden ein echter Segen für andere sein, nicht nur finanziell!! 3. Initiation über Sexualität
Die meisten von uns schaffen es nicht Herz und Penis zueinander zubringen – die Verbindung von Potenz und Zärtlichkeit kommt selten zustande – viel zu schnell funkt Gewalt, Verbitterung, Beleidigtsein und damit Ablehnung seiner selbst dazwischen. Sexualinitiation erstreckt sich über drei Bereiche: Eroberungsinitiation, Versorgerinitiation und Leistungsinitiation. Früher wurde Männlichkeit erfüllt, wenn er ein Mädchen schwängerte, sie vor Feinden hinreichend schützte und alles herbeischaffen konnte, was seinen Fortbestand sicherte: Designerkinderwagen, Testsieger Stiftung Warentest Autostühlchen, Unmengen Babybreipulver. Bei der Zweikarriere-Familie aber kann sich kein Mann mehr darüber identifizieren.
Erst Mitte vierzig, wenn vieles gegessen ist, können wir anscheinend auf unseren männlichen Potenzbeweis innerlich verzichten und voller Leidenschaft und Zärtlichkeit die Nähe genießen ohne die Resultate bewerten zu müssen. Es geht nicht mehr drum Mädels mechanisch zum Orgasmus schubsen zu müssen, sondern darum ihre Nähe genießen und die erotische Spannung spüren zu können und zu verschmelzen gegebenenfalls auch ohne Erektion. Frauen versuchen uns Tollpatsche immer wieder von unserer Konzentration auf die Genitialien abzubringen und auf die wahrhaft erogenen Zonen hinzuweisen: Ihr Herz und ihre Haut. Vater sprechen mit ihren Jungs in der Regel nicht über Sex. In allen Medien wird profitbringend, Sex als etwas paradiesisches vermarktet. Wunde ungeliebte Männerherzen jagen mit Höchstgeschwindigkeit in sexuelle Erfahrungen um dann festzustellen wie kurz und kurzlebig die Resultate sind. Was da von einer Frau da an Spektakel erwartet wird, kann jede Durchschnittsfrau nur enttäuschen. - Sex als gerechter Lohn für die Mühen des Tages, nachdem sie 12 Stunden allein mit der Kinderschar zugebracht hat. - Sex als Abfallen der Lasten der Anspannung, wo sie selbst beladen ist mit Sorgen um Haus und obs Geld reicht. - Sex als immense Gefühlswallung nach dem gefühlskalten Arbeitstag. Da wird allzuschnell aus maßloser Überwertung eine Enttäuschung, die nach mehr schreit als das was die Frau zu geben vermag. Dies führt dazu, dass sich Sex recht schnell verflüchtigt und äußerst selten, ja oft sogar gar nicht mehr vorkommt. In den Medien wird einem verkauft jeder treibe es pausenlos, Tatsache ist – es ist abgeschafft! Christen haben mehr Sex als Nichtchristen!
Eine Frau: Endlich habe ich begriffen, dass der Penis der einzig weibliche Teil des Mannes ist. Nur wenn er sich mit ihm beschäftigt, läßt er Empfindungen zu. Sonst ist er eben Mechaniker.
Dabei ist Sex gerade das was nicht satt macht – es giert nach immer mehr. Die Seele muss satt werden und das geschieht durch Nähe auf allen 3 Bereichen – geistig, seelisch, körperlich. Früher hat man behaup-tet Frauen wwären frigider als Männer, hätten seltenereinen Orgasmus. Heute fragt man sich, ob Männer tat-sächlich einen Orgasmus haben, wenn sie sich rein mechanisch abreagieren. Eins werden mit der Frau –“sie erkennen“, wie die Bibel es sagt ist jedenfalls mehr als ein kurzes Empfinden der Ejakulation. Da gibt es mehr zu erleben,wenn diese tiefe geistige Einheit körperlich empfunden wird. Darum fordert Gott den Mann auf, der FrauGanzheitlich zu begegnen – alles andere ist Hurerei.Und hinterlässt in der Frau ein bleibendes Prosti-tuiertengefühl, gebraucht, ja missbrauchtworden zu sein. Schweigen ist Männlich, man hat uns antrainiert, daß Nähe nur im sexuellen Kontakt möglich sei. Die Mehrzahl der Männer möchte Nähe zu ihrer Frau hinkriegen, nur sehen sie dies nicht in Intimität sondern nur in Sexualität gegeben. Bei Frauen ist das umgekehrt – sie könnten nur mit Intimität leben. Darum müssen viele Männer sexuell ausgehungert leben, bis sie es lernen der Frau auch anders zu begegnen. Frauen sind sexuell gerade offen und werbend, bei den Männern die nicht sexhungrig sind. Hier ist Hingabe für sie viel leichter! Sexualität kann Lust und Freude geben, niemals aber Identität. Tatsächlich sind wir nur insoweit zu liebender Sexualität fähig, wenn wir unser Selbst bereits anderswo gefunden haben. 4. Definition über Frauen
Die Ketten, die uns am engsten fesseln sind die, die wir nicht wahrhaben wollen. Irgendwie meinen wir Beziehung zum anderen Geschlecht hinzukriegen, aber die Betroffenen signalisieren unnachlässig, daß so Beziehung nicht aussehen darf. Zu technisch, zu herzlos, zu mechanisch, zu unnahbar, zu einfallslos .. bekommen wir auf unsere Bemühungen hin quittiert. Haben wir unsere Seele in der Hoffnung auf ihre Anerkennung erst mal verkauft, fühlen wir uns nicht mehr wohl in unserer Haut. Es strengt an etwa tun zu sollen, was uns niemand lehrte. Versuch und Irrtum hinterlässt Narben. Und alles geht uns zu langsam – wir wollen uns beweisen, wie gut wir sind und erfahren nur Ablehnung: Stoffel, sagen sie, Trampeltier auf meiner Seele, blind seien wir bezüglich der geheimen Wünsche. Das ist uns Männern einfach viel zu kompliziert. Aber können es nicht lassen - wir wollen an sie heran, koste was es wolle, weil wir intuitiv spüren, das muss so sein. Selbst wenn Männer sich von der (vermeintlichen) Meinung der Frauen selbst befreien wollen, bleiben sie von der Frau hypnotisiert und hörig. Mama, die erste Vertreterin dieses Geschlechtes tut man nicht böses, sagt Papa, man folgt ihr und dem was sie sagt. Also geht erst mal nichts, bis genug Enttäuschung angesammelt ist.
Diese Ungeduld und Hast der Männer bezüglich Beziehung, Sexualität, Nähe und Besitz, die uns befallen hat, ruft genau diese Angst der Männer vor der Frau hervor. Wer jemand gefallen will, macht sich Sorgen, ihm nicht zu gefallen. Also werden wir tun was er sagt, was ihm gefällt. Was aber nun, wenn der uns Dinge sagt, die ihm gar nicht gefallen, sondern die nur nutzen? Frauen können einem da ganz schön auflaufen lassen. Du machst, was sie sagen und siehe da, es ist ihnen unrecht. Jaaaa – es kommt auf das „Wie“ an, sagen sie und du machst es anders nach bestem Wissen und Gewissen, und wieder war´s nicht recht. Frag ein Kind was es will und du weißt, wenn du es ihm erfüllst schadet es ihm. Frag eine NÖRGELNDE Frau was sie will und sie wird dir etwas sagen, woran sie weiternörgeln kann. Es ist die größte Falle für Männer, die´s ihren Frauen recht machen wollen, sie zu Fragen, wie sie´s nun gern hätte. Die Antwort heißt eh, „das hättest Du spüren müssen“. Das ist insofern eine ehrliche Antwort, weil niemand selber richtig weiss, was ihm guttut, man muss Gott fragen. Wir verraten unsere Männlichkeit, hören wir zuviel auf die Frauen und nicht auf Gott, der die Bauanleitung dazu geschrieben hat. Die einzige simple Antwort heißt, schau in der Bibel nach, wie ein Mann sich seiner Frau gegenüber verhalten soll und es wird funktionieren. Es ist kompatibel, alles andere kannst Du vergessen. Gott in Epheser 4 sagt, dass Frauen Leitung, Initiative und innerlich freie Liebe brauchen. Solange wir demütig angekrochen kommen wird sie nicht satt werden und Zugabe verlangen. Nur ein innerlich freier Mann kann geben was sie braucht.
Die innere Unabhängigkeit des Mannes löst die Aktivität der Frau aus, etwas zu tun. Eine kleine zwiedeutige aber deutlich unabhängige Andeutung und es arbeitet in ihr wie sie wohl die Liebe dieses Helden gewinnen könnte. Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, heißt der Urteilsspruch Gottes beim Sündenfall. Wenn man etwas besitzt hat man kein Verlangen danach, also wollen Frauen besitzen um den Schmerz des Verlangens nicht aushalten zu müssen.
Warum sind unverheiratete Frauen oft offener, weil sie noch nicht besitzen. Besitzen sie einen Mann sind sie in Bruchteilen von Sekunden genauso zu wie Langverheiratete. Also – die Lösung kann nicht sein wegzugehen – zB. lange bei der Arbeit bleiben – denn wenn Du heim kommst, besitzt sie Dich ja wieder. Genauergesagt, sie verliert Dich ja gar nicht, weil Du ja innerlich abhängig bleibst, wenn du weggegangen bist. Wenn sie deine sexhungrigen wieder Augen sieht, wenn sie dein gutmütiges Herz wieder spürt, kann sie sich bequem zurücklehnen ... und dich zappeln lassen. Ehrlich, manche Frauen sind nicht so böse, wie hier geschildert, aber mache manchmal schon, zumindest ansatzweise oder doch alle? Wie Du die Frage beantwortest, zeigt deine innere Unabhängigkeit von Frauen. Solange du denkst dass Frauen immer lieben so wie Mama, hast du nichts kapiert. Muttersöhnchen brauchen so ca. 2-3 Jahrzehnte bis zugeben können, dass Frauen auch gefallene Geschöpfe sind, die genauso dringend Erlösung von ihrem bösen Wesen brauchen, wie wir Männer. Warum diese frustige Antifrauen-Haltung? Viele Männer kleben geradezu auf ihren Frauen und sind damit unfähig zu agieren – sie reagieren höchstens, meistens verstummen sie vollständig, werden zu Jasagern, so wie sie es Mama gegenüber waren. Erst innere Distanz schafft Raum für Freiheit. Nach dem vielleicht frustriertem Abwenden, muss ein neues selbstbewusstes Zuwenden erfolgen. Frauen möchten „ den Hof gemacht bekommen“ und das kann nur ein „freier Mann“ tun, kein Anhängsel. „Die Frau“ muss in unserem Denken entthront werden, egal ob es die angebetete Mama, der obergeile Filmstar, die selbstständige Ehefrau ist. Frauen haben das emanzipatorisch mit den Männern schon längst hinter sich, haben uns verurteilt bis zu7m Anschlag und darüber. „Männer sind Schweine“ sagen manchen und alle grinsen. Sagst Du das über Frauen, kommt die Frauenbeauftragte und setzt dich Frauenfeind vor die Firmentür, du böser. Man sieht daran wie feministisch alles geworden ist, irgendwann braucht man uns als Samenbankspender und Straßenkehrer, den Rest machen sie dann lieber selber. Gott schuf den Mann beziehungsfähig zu der Frau. Männer können Frauen lieben. Frauen nehmen diese Liebe gerne an. Gottes bauplan für die Ehe ist nicht hinfällig – die Bibel ordnet dem Mann in Epheser 6 die Aufgaben „lieben und leiten“ zu, der Frau die Jobs „achten und ehren“. Das genau ist es, was dem alten männlichem und weiblichem Wesen am meisten zuwider ist und darin genau liegt der meiste Segen, es umzusetzen – freiwillig, nicht angeordnet oder erzwungen, hier kommt Mann und Frau zu ihrer göttlichen Bestimmung. Die Situation, in der sich viele Männer und Frauen plus/minus Vierzig hineinrutschen, lässt sich häufig ( nicht immer!) folgendermaßen beschreiben: Beruflich, familiär und persönlich wurde schon einiges erreicht. Dadurch stellt sich die Frage: und was jetzt? Aufgaben in der Gemeinde, im Beruf oder in sonstigen Organisationen nehmen zu aber der bislang selbstverständliche Einsatz wird plötzlich hinterfragt: „Wozu das Ganze? Will ich so weitermachen? Erste körperliche Signale wie Krankheiten, Beschwerden, Einschränkungen stellen sich ein und suchen unsere Aufmerksamkeit. Glaube wird als mühsam empfunden - Gebet und Bibellesen fallen schwerer als zu früheren Zeiten. Alle diese Faktoren können zu einer anhaltenden Stresssituation führen. Diese leisen und lauten „Krisenglöckchen“ weisen uns daraufhin, dass das Leben uns eine neue Aufgabe stellt: Die Vorbereitung auf die zweite Lebenshälfte. Hieß das Thema der ersten Lebenhälfte Aufbau, so heißt das Thema der zweiten Lebenshälfte Loslassen Man muss zu einer neuen Identität finden, die nicht mehr so sehr im Tun, sondern stärker im Sein begründet ist. In der Lebensmitte geht es um Selbsterkenntnis. Und: der erste Schritt aus der Krise ist der in die Krise.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. Januar 2009 um 18:23 Uhr |












