... Apfel fällt nicht weit!

Mannsein hängt direkt mit dem eigenen Vater, den man verlassen hat, zusammen. Er war das Muster von Männlichkeit schlechthin. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sagt man - der Sohn meint vielleicht, er sei ein anderer. Die Frau und die ihn kennen sagen: Du bist wie dein Vater.

... Apfel fällt nicht weit!

Beitragvon Christoph » 02 Feb 2009 21:25

"...Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sagt man - der Sohn meint vielleicht, er sei ein anderer. Die Frau und die ihn kennen sagen: Du bist wie dein Vater."

Diese Einleitung hat mich bewegt. Habe ich nicht immer versucht, mich von meinem Vater abzuheben, anderst zu sein? Und gerade der Ausspruch: "Du bist wie dein Vater" von anderen trifft dann besonders hart! Und der Hammer kommt dann, wenn man von Bekannten aus der Reihe der Brüder herausgestellt wird: "Du bist Deinem Vater am ähnlichsten!"
Als Junge war man ja insgeheim stolz, weil der Vater ja das große Vorbild war... :roll:
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Re: ... Apfel fällt nicht weit!

Beitragvon Dirk » 03 Feb 2009 15:01

Dass ich irgendwie wie mein Vater bin trifft bei mir in zweifacher Hinsicht zu. Aufgewachsen beim Stiefvater und den richtigen Vater erst mit über 30 kennengelernt. Dadurch habe ich genetisches Erbe von meinem Vater, welches auch erkennbar ist und ein erzogenes Erbe von meinem Stiefvater. Den Ausspruch "Du bist wie den Vater" kenne ich so nicht. Womit ich kämpfe ist die Art, wie mein Stiefvater mir vorgelebt hat mit Konflikten umzugehen. Ich neige da bisweilen zu einer "Basta"-Taktik. Das ist natürlich nicht unbedingt förderlich. Vor allem nicht im Umgang mit gleichberechtigten Gegenübern.

Gruß
Dirk
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